Landzerstörung

Landzerstörung

 

Gewerbegebiete im Umfeld des geplanten InterFranken-Gewerbeparks

Die Tatsache, dass zig Gewerbegebiete um das Autobahnkreuz Feuchtwangen-Crailsheim (zum Teil auch mit Gleisanschluss) seit vielen Jahren leer stehen, müsste eigentlich alle Alarmglocken schrillen lassen. Wir werden mit den gigantischen Investitionen für diesen Gewerbepark mit hoher Wahrscheinlichkeit ein zweites Thermoselect erleben. Vergleichbar wäre, in Feuchtwangen ein zehngeschossiges Bürohochhaus zu planen – auch das würde Arbeitsplätze schaffen, wenn sich denn genügend Mieter oder Käufer finden. Reines Wunschdenken.

Gewerbe-gebiet
Auto-
bahn-
anschluss
GleisanschlussPreis (qm)Größe
InterFrankenA6/A7 in 6-8 km Entfernung quer durch kleine Dörfernein40-50€ pro qm

Größe 81ha

nur Industrie- und Logistikbetriebe über 10 ha Platzbedarf

Alternativen dazu:

DombühlA6 in 5kmmöglich 19,50 € pro qm150 ha
AurachA6 direktneinDurchschnitts-
preis für erschlossene Fläche zwischen 20 bis 35 € pro qm

Insgesamt mehr als 148 ha in 4 Baugebieten

alle Infrastruktur-einrichtungen vorhanden

SchnelldorfA6 direktneinkeine Angaben vorhandenmehr als 21 Hektar verfügbar, ab 3 ha Platzbedarf
HilpertsweilerA7 direktneinkeine Angaben vorhanden20 ha verfügbar, ab 1,5 Hektar Platzbedarf
SatteldorfA6 direktja + Erdgaskeine Angaben vorhandenGesamtfläche von 20 ha
(1. Bauabschnitt),
voll erschlossen
Uffenheim /Langen-steinachA7 direktja 17€ pro qm – voll erschlossen1,5 ha und
3,5 ha
Rothenburg und
Umland – Endsee
A7 direktjahöchstens 25€ pro qmBauabschnitt 1: 13 Hektar, davon sofort verfügbar: 5,64 ha Bauabschnitt 2: 9 ha
Ansbach-Brodswinden Süd A6 2kmja28,50 – 38,50 € pro qm (Voll erschlossenes Bauland)Gesamtfläche 30 ha
davon 17 ha Industriegebiet

Daten aktualisiert: April 2014

Flächenfraß in Bayern – ungebremster Landverbrauch bei InterFranken

Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, den Flächenverbrauch im Freistaat deutlich und dauerhaft zu senken. Mit verschiedenen, teils ressortübergreifenden Maßnahmen wird fortlaufend daran gearbeitet, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für das Flächensparen zu erweitern und die Kommunen bei einer flächensparenden Siedlungsentwicklung zu unterstützen.

Soweit die Theorie, dies gilt jedoch anscheinend nicht für das InterFranken-Gebiet.
Zunächst sind 81 ha geplant, zzgl. bis zu 20 ha Straßen, zzgl. weitere etwa 40 ha Ausgleich.

Im Endausbau geht es um 250 ha, auch wenn dies inzwischen von politischer Seite aus bestritten wird.

https://www.bn-ansbach.de/themen/t8_wirtschaftregional/t8_Flaechenverbrauch.html

 

 

Dazu fühlen wir uns unserer Natur und unserer Heimat verpflichtet:

Keine Landzerstörung im Herzen Europas durch die Kommunale Allianz InterFranken!